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Produkttest: Moleskine Smart Writing Set

Video: Produkte online richtig zu beurteilen ist nicht immer einfach. Hier testen unsere Experten das Moleskine Smart Writing Set und zeigen dir die Vor- und Nachteile auf, um dich bei deiner Produktauswahl optimal zu unterstützen.

Die analoge und die digitale Welt verschmelzen immer mehr. Ein faszinierendes Beispiel ist das Smart Writing Set von Moleskine. Mit ihm lassen sich handgeschriebene Notizen und Zeichnungen wie von Zauberhand digitalisieren. Auf den ersten Blick unterscheidet sich das Notizbuch kaum von seinen traditionellen Artgenossen, machen kann ich damit aber weitaus mehr.

Das Set

Das Schreibset umfasst den Moleskine Pen Plus, ein 176-seitiges Notizbuch – vom Hersteller sinnig «Paper-Tablet» genannt - und eine Tinten-Ersatzmine. Wenn das Notizbuch mal voll ist, kann es als Zubehör nachgekauft werden. Auch mit dabei: Das Mikro-USB-Kabel, um den Smart Pen wieder aufzuladen. Doch dieses brauch ich selten: Der Akku hält bis zu 5 Stunden.

Wie funktioniert’s?

Ich lade den Pen und verbinde ihn via Bluetooth mit der Moleskine Notes App. Das funktioniert super schnell und ohne Probleme. Und tatsächlich: Mein Schriftbild wird in Echtzeit auf die App übertragen und somit auf meinen Screen geladen. Durch das spezielle Punktmuster auf dem Papier erkennt die Kamera, die im smarten Stift verbaut ist, dessen exakte Position. Mache ich eine Notiz, wird sie vom Moleskine Pen Plus aufgezeichnet und gespeichert. Das funktioniert auch bei längeren Texten oder Zeichnungen. Toll ist auch, dass ich das Geschriebene in der App nachbearbeiten und kolorieren kann.

Die Moleskine Notes App macht aus meiner Handschrift Computerbuchstaben

Der Moleskine Pen Plus eignet sich auch für Vielschreiber: Auf dem Stift lassen sich bis 1'000 Seiten speichern und nachträglich in der App synchronisieren. Das Geschriebene kann ich dann auf verschiedene Weisen formatieren. Dabei kann die digitale Schrifterkennung der App mein Gekritzel problemlos in Computerschrift umwandeln.

Sowieso wurde an vieles gedacht: Wenn ich im Notizbuch auf eine beliebige Seite blättere und dort weiterschreibe, wechselt die App automatisch mit. Diese Seiten kann ich dann als Bilder, PDFs oder Text-Pages speichern oder auch direkt mailen. Und zwar durch das Briefumschlags-Icon, das sich in der oberen rechten Ecke jeder Seite des Notizbuches befindet.

Oder: Ich kann zu meinen Notizen auch Audio-Aufnahmen hinzufügen. Diese werden aber nicht mit dem Stift, sondern mit der Moleskine App auf dem Smartphone oder dem Tablet aufgezeichnet und abgespielt.

Playback & Screen-Mirroring

Zwei Features, die eine spezielle Erwähnung verdienen:

  • Das Playback-Feature: Es erlaubt mir, nachzuverfolgen wie ich meine Notizen gemacht habe, und das in verschiedenen Geschwindigkeiten. Etwas creepy, aber spassig.
  • Das Screen-Mirror-Feature: Wenn ich in einem Meeting bin und Notizen mache, kann ich diese in Echtzeit auf einen grossen Screen spiegeln. Dies geht zum Beispiel ganz gut mit Apple TV. Für die älteren Leser: Ein Hellraumprojektor 2.0.

Fazit:

Das Paper Tablet und der Pen Plus vereinen die analoge Handschrift perfekt mit der modernen digitalen Arbeitswelt. Die Verbindung der App mit dem Pen sowie die Echtzeitübertragung funktionierten immer reibungslos. Ich persönlich liebe dieses Hightech-Gadget und würde es jedem empfehlen – für Notizen, Meetings oder einfach nur, um digitale Kopien von all dem zu erstellen, was einem den lieben langen Tag so einfällt und notiert gehört.