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G-SHOCK GBD-H1000-1ER – Endlos raus!

Von Philipp

Nachdem sehr viele Uhren Hersteller in der letzten Zeit auf den Zug der Smartwatches aufgesprungen sind, hat nun auch CASIO mit der G-SHOCK GBD-H1000-1ER nachgezogen und ein sehr umfangreiches Modell auf den Markt gebracht. Die Uhr kommt im klassischen G-SHOCK Design daher, was für die Fans dieser Serie vor allem für gross und wuchtig steht.

Der erste Eindruck

Mir fällt beim Auspacken der Uhr sofort der Hinweis auf dem Display mit "solar power" auf. Das ist innovativ und toll, da ich damit meine G-SHOCK dual aufladen kann: Zum einen mit dem mitgelieferten USB Kabel (in ca. 3 Stunden) oder über die Solarzellen auf dem Display. Schnell merke ich aber, dass die Batterieleistung von einigen Faktoren abhängt - genau wie bei anderen Herstellern auch.

Grundsätzlich könnte ich mit der Uhr bei mindestens 2 Stunden Sonnenschein pro Tag diese ewig tragen und nutzen. Jedoch darf dafür kein Tracking durchgehend aktiviert sein. Selbst wenn ich kein Training mache, aber z.B. die Herzfrequenzmessung immer aktiviert habe, ist die Batterie nach ca. 4 bis 5 Tagen leer. Nützlich ist eine durchgehende Messung des Pulses durchaus, wenn man z.B. während des Schlafs seinen Ruhepuls messen möchte.

Eine Uhr für Läufer

Diese G-SHOCK ist vom Grundprinzip her eine Läuferuhr, die aktiv einen Lauf misst, diesen aufzeichnet mittels GPS und automatisch auswertet via Bluetooth über die gratis App "G-SHOCK MOVE" (ab iOS 11 & Android 7.0). Super finde ich, dass ich in der App die einzelnen "Laps" bzw. Trainingsabschnitte individuell einstellen kann. Soll die App jeden Kilometer erfassen oder nur jeden zehnten? Oder auch z.B. jede Hundert Meter?

Dies hat es mir ermöglicht, die Uhr ganz praktisch z.B. auch zum Radfahren oder zum Schwimmen zu nutzen. Diese G-SHOCK wurde nicht speziell für andere Sportarten entwickelt, ist aber durch aktives GPS-Tracking und einen starken Akku prima vielseitig einsetzbar. Das Ziel meines Trainings wird zum einen im Puls gemessen, andererseits aber auch z.B. über den VO2max, die maximale Menge Sauerstoff, die ich pro Kilo Körpergewicht in einer Minute aufnehmen kann (ml/kg/min). Dieser Wert wird von der G-SHOCK GBD-H1000-1ER während des Trainings geschätzt anhand der Laufgeschwindigkeit und dem Puls.

Trainingsplan einfach erstellen

Die Erstellung eines Trainingsplans mache ich ganz einfach über die App und gebe zum Beispiel als Ziel die Herzfrequenz an, die ich beim Rennen nicht überschreiten möchte. Dann wird diese Info mit der Uhr synchronisiert und ich bekomme leichte Vibrationen und einen Ton zur Benachrichtigung während ich renne, wenn der Puls entsprechend zu hoch ansteigt.

Gleiche Ziele kann ich mir auch zeitlich und in Kilometern setzen, kein Problem. Die "G-SHOCK MOVE" App gibt mir immer anschliessend einen Überblick wo ich mich in meinem Trainingsablauf und Plan gerade befinde. Hier gilt aber meiner Meinung nach: Nicht unbedingt blind der App und der Uhr zu folgen, was die Belastungssteuerung angeht, sondern sich auch immer selbst fragen, wie hoch die Belastung an den eigenen Körper sein darf oder sollte.

Kompass, Höhenmesser, Barometer und Thermometer

Die G-SHOCK GBD-H1000-1ER zeichnet sich meiner Meinung nach primär klar als Outdoor und Trail Running Uhr aus. Nicht nur finde ich einen Kompass darauf, es hat auch noch einen Höhenmesser, ein Barometer und ein Thermometer. Letzteres ist aber mit Vorsicht zu geniessen, da der Sensor nahe über der Haut ist und somit immer rund 10 Grad zu viel anzeigt.

Ich könnte mit dieser Uhr theoretisch einen Orientierungslauf angehen ohne weitere Hinweise als die der Höhenmeter und der Himmelsrichtung. (Höhenmesser & Kompass laufen immer mit, müssen nicht als Aktivität gestartet werden) Hinzukommen standardmässig folgende Funktionen: automatischer Schrittmesser, 200 Meter tief wasserfest, Beleuchtung auf Knopfdruck oder per Handgelenk Drehung und Anzeige aller Mitteilungen des Smartphones (Email, Whatsapp, Kalender, Instagram, Facebook etc.).

Präziser Trainingspartner

Beim Kauf der G-SHOCK GBD-H1000-1ER entscheidet man sich neben dem G-Shock-Design für einen präzisen Trainingspartner, der einen im Prinzip endlos draussen begleitet und für die nötige Orientierung sorgt. Jedoch ist diese Uhr schwerer als vergleichbare Modelle der Konkurrenz. Das getestete Modell von CASIO kommt auf 101g. Da liegen Modelle von Suunto, Polar oder Garmin bei gleicher Ausstattung leicht drunter. Nichtsdestotrotz liegt die Uhr sehr gut rund um das Handgelenk an und die Knöpfe an der Seite können nicht zufällig während einer Einheit ungewollt gedrückt werden, da sie immer leicht zurückversetzt eingebaut sind in der stossfesten Resin Ummantelung.

Auch verzichtet CASIO, meiner Meinung nach zurecht, darauf ein Touch-Display einzubauen. Wer schon mal ausdauernd gerannt oder gejoggt ist, kann bestätigen, dass es äussert schwierig ist während dessen ein Touch Display zu bedienen. Einen weiteren Pluspunkt bekommt die G-SHOCK GBD-H1000-1ER von mir für die drei individuell einstellbaren Display Angaben, die während des Trainings angezeigt werden können. Möchte ich min/km, km/h, gelaufene Strecke oder doch lieber den Puls immer mittig sehen? Meine Entscheidung - super!

Fazit

Mein Fazit ist, dass CASIO mit der G-SHOCK GBD-H1000-1ER klar formuliert, was das Ziel ist: Robustheit, Präzision und Ausdauer zusammen mit dem Design als Statement. Nicht notwendige Dinge fallen weg wie z.B. regelmässige Benachrichtigungen wie "Move - Jetzt-bewegen" und ein Touch Display. Für geübte Läufer sind der Kompass, der Höhenmeter und vor allem die Solarzellen ein starkes Kaufargument bei gleichem Preis wie die Konkurrenz.

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